Sport nach Schlaganfall

Sport nach Schlaganfall

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 SpaS macht Spaß

Pro Jahr erleiden in Deutschland mehr als 150 000 Menschen einen Schlaganfall. Einen Schlaganfall gehabt zu haben und Bewegungsmangel sind zwei wesentliche Risikofaktoren für einen nächsten.

Es ist daher sehr wichtig  diesen Faktoren entgegenzuwirken. Ein einfaches Mittel ist mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und Sport zu treiben.

Das gilt nicht nur für die Vorbeugung, sondern vor  auch für die Rückbildung und Verbesserung der Defizite nach einem Schlaganfall. Bewegung und Sport fördern Muskelkraft und Beweglichkeit, schulen Grob- und Feinmotorik, verbessern die Hirnleistung und stabilisieren die Psyche (Motivation, Selbstwertgefühl). Bei einem Training in der Gruppe  wird meist viel gelacht und man lernt ganz nebenbei ein paar nette Menschen kennen, denen es ähnlich geht. Viele der Schlaganfallpatienten neigen dazu sich zu isolieren, weil sie Angst haben oder sich unsicher fühlen. Dieses Verhalten verschlechtert den aktuellen Zustand. Genau hier setzt unser Angebot „SpaS – Sport nach Schlaganfall“ an. Geeignete Gymnastik, Training und Bewegungsspiele helfen Hemmungen ab – und die Brücke zur Teilnahme am sozialen Leben aufzubauen. Dazu gehören Atem- und Gleichgewichtsschulung, Gymnastik mit und ohne Handgeräte, Spiele im Sitzkreis und im Raum, Übungsformen zur Schulung der Beidseitigkeit und wer möchte, kann sich gezielt auf Radtouren vorbereiten. Die Kursstunden sind auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Wenn Sie jetzt denken, das wäre doch was für mich, oder wenn Sie weitere Informationen zu unserem Angebot möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail (info@aktivija-ev.de) oder rufen Sie an (06221-77 838 66, dienstags und mittwochs von 10-14 Uhr). Ein Schlaganfall kann jeden treffen, auch junge Menschen, sogar Kinder, Säuglinge und Ungeborene, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen.  63 000 Menschen sterben jährlich daran, womit der Schlaganfall noch immer die dritthäufigste Todesursache in der Bundesrepublik darstellt. Von denjenigen, die überleben, müssen 60 % mit bleibenden Behinderungen rechnen, auf vorzeitige Pflege sollten sich alle Betroffenen einstellen. Man unterscheidet zwischen einem ischämischen Schlaganfall (80 % aller Schlaganfälle) und einem Schlaganfall durch eine Hirnblutung. Bei einem ischämischen Hirninfarkt kommt es zu einer Durchblutungsstörung bestimmter Gehirnregionen, die im schlimmsten Fall zum Absterben der betroffenen Region führen kann. Folge solcher Minderdurchblutungen, und somit Warnsignale, sind Schwindel, starke Kopfschmerzen, Lähmungen, Seh- und Sprachstörungen, Gedächtnisverlust etc. Zu den wichtigsten Risikofaktoren eines Hirninfarkts gehören Bluthochdruck, Diabetes Mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht und Bewegungsmangel.