Mit „Sicherheit“ tanzen – beim Deutschen Turnfest am 20.05.2013

Mit „Sicherheit“ tanzen – beim Deutschen Turnfest am 20.05.2013

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Ein Sturz ist ein ungeplantes, plötzliches, unbeabsichtigtes, überraschendes mit Schreck oder Schock verbundenem Ereignis, bei dem der Körperschwerpunkt unfreiwillig auf einer anderen Ebene landet und den Betroffenen in eine meist hilflose bis schmerzhafte Situation manövriert. Der Schock nach dem Sturz lähmt nicht selten die Idee, wie man sich helfen kann. Langzeitfolgen sind v.a. Angst und Bewegungshemmungen, welche das Sturz-Risiko nochmal mehr erhöhen. Betroffene reagieren häufig mit Rückzug und Isolation. Mangelnde Lebensfreude und Depression folgen unweigerlich. Die Pflegebedürftigkeit lauert. Das trifft auf viele zu, wenn nicht alle Menschen, die sich zu wenig bewegen. Besonders natürlich auf Ältere und Menschen mit Beeinträchtigungen. Selbständigkeit und soziale Teilhabe, wesentliche Faktoren der Lebensfreude, sind nur mit Bewegung möglich. Stürze kann man nicht verhindern, aber deren Anzahl mindern und die Folgen lindern.

Deshalb üben wir …

  • zwar nicht planlos, aber ungeplante Bewegungen
  • auf Plötzliches angemessen zu reagieren
  • Bewegungen, die Spaß machen, mit Rhythmus und Musik
  • durch selbstwirksames Handeln das Gefühl der Hilflosigkeit zu mindern
  • uns dem Boden zu nähern, um für den Fall des Falles körperlich-seelisch vorbereitet zu sein und glimpflicher zu landen
  • die Kommunikationsfähigkeit, um Motivation zu erhalten
  • Überraschungsmomente aus zu halten

 

Das machen wir so…

  • Mit Verbesserung der Fußstrategie: Salsa schritte
  • Durch Raumerfahrung: sich in vielen Raumrichtingen bewegen: vorwärts, seitwärts, rückwärts, drehend, in Kurven, im Chaos, geradlinig usw.
  • Durch gute Laune: Musik, die hoffentlich gefällt
  • Bewegungsphantasie und Kreativität: eigene Ideen einbringen z.B. beim Stuhltanz, Tanzimprovisation, Kreisllauftraining usw.