Nordic Walking 2006

Nordic Walking 2006

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Im Jahr 2006 ging es mit Stöcken die Neckar Wiese entlang …

Fitness-Trend! Gehen mit zwei Stöcken trainiert Gehirn, Herz, Kreislauf und viele Muskelpartien, ähnlich wie beim Ski-Langlauf. „Nordic Walking“, auf Neudeutsch, die trockene Variante des Ski- Langlaufs, kann auf dem Rasen, Waldboden oder Asphalt stattfinden. Gehen mit zwei Stöcken erinnert an den Vierbeinergang, die Urform der Fortbewegung aller Säuger. In der motorischen Entwicklung des Menschen, im Kleinkindalter, spielt diese Gangart eine entscheidende Rolle als Vorstufe für den aufrechten Gang. Der Vierbeinergang kräftigt den Rumpf, entlastet die Wirbelsäule, trainiert, stärkt Hände und Füße.

Zum Glück gibt es heute Nordic Walking! Bei dieser Bewegungsart laufen wir mit. Für vom Schlaganfall Betroffene ist Gehen mit „verlängerten Vorderfüßen“ ein ideales Training! Beide Arme passen sich mühelos dem Bewegungsablauf der Beine an. Die spielerische Koordination von Armen und Beinen ruft den Einsatz verschiedenster Hirnareale beider Hirnhemisphären gleichzeitig auf den Plan! Wir gehen miteinander draußen an der frischen Luft. Naturerleben gibt’s also gratis.

Die Zuhilfenahme von Stöcken beansprucht den Bewegungsapparat auf schonende Weise. Das Herz schlägt beim Nordic Walking schneller als beim schlichten Gehen. Das macht es zum idealen „Fettkiller“, bestens geeignet gegen Übergewicht. Es senkt Blutdruck und Blutzuckerspiegel, kräftigt die Muskeln und erhöht die Ausdauer.