Sport

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Sport tut gut – ohne jede Frage!
Jedoch, Sport ist nicht gleich Sport. Sport ist für uns (für Manche ist es Wettkampf, an dem sie teilnehmen und/oder zuschauen; für Andere ist es sich bis zum „Geht-nicht-mehr“ auszupowern usw. Es gibt noch viele Perspektiven des Sports) in erster Linie Bewegung, die…
– Spaß macht (zumindest danach, dieses Wohlgefühl wirkt bindend; auch weil man mit Anderen zusammen ist,
sich austauscht und lacht)
– der Gesundheit dient (Herz-Kreislauf-System, Stoffwechsel, Osteoporose, Arthrose usw.)
– viele notwendige Alltagsfähigkeiten (das Trainingsfeld ALLTAG sorgt zivilisationsbedingt nicht mehr
ausreichend dafür, daß Mensch motorisch fit bleibt) zur Erhaltung der Selbständigkeit übt, wie…
– intensivere Atmung: wichtig für Kondition, Kommunikation und Kognition
– Schulterbeweglichkeit, um an hoch stehende Dinge dran zu kommen, sich in der Straßenbahn oben fest
halten, die Haare kämmen, Pullover an und aus ziehen usw.
– Wendigkeit, um an unten befindliche Dinge heran zu kommen, Schuhe anziehen, in die Badewanne steigen
und wieder raus, sich ins Auto setzen usw.
– Gleichgewicht und „Bodennähe“, um für den Fall des Falles gerüstet zu sein: weiniger stürzen,
glimpflicher landen und alleine wieder hochkommen
– Muskelkraft, um sich wohler und stärker zu fühlen, mobiler zu sein (gefahrlos und leicht aufstehen und
wieder hinsetzen, Bein- und Rumpfkraft für ausdauernde Gehfähigkeit)
– Konzentration, Anpassungsfähigkeit und Orientierung: wichtig um sich im Alltag zurecht zu finden (nicht
selten ruht man zu sehr in der eigenen Routine)
– kognitive Fähigkeiten: Arbeitsgedächtnis, Erinnerungsfähigkeit, Konzentration, logisches Schließen

Darüber gibt die regelmäßige Teilnahme an einer Übungsstunde dem Alltag Strukturen und man bleibt in Kontakt mit der Umwelt (nach Beendigung des Berufslebens, alterns – oder behinderungsbedingt, entwickelt sich bei manchen nicht selten eine krankmachende Isolation).

Sport ist Bewegung. Bewegung ist Medizin; eine Medizin, die man ohne größeren Schaden ein Leben lang „einnehmen“ kann und sollte. Sie verhilft uns zur Teilnahme am Leben, zu besserer Stimmung, oft auch zu besserem Aussehen; sie unterstützt das Immunsystem, die Blutversorgung, v.a. die des Gehirns.

Friederike Ziganek-Soehlke
Heidelberg , 23.11.2013